La vie est belle

„Wo steuern wir hin?

Ist des Meeres Brandung unser Weckruf?

Eine Einladung, hinauszufahren in die schiere Endlosigkeit, hoffend auf Dryland?

Und wenn ja, was sollte das sein? Dryland? Eine paradiesische Fata Morgana? Insel der Glückseligkeit? Etwas, wonach es sich  zu streben lohnt, als sei es die Verheißung schlechthin? Ein Sterbebett ohne Schmerzen und Furcht? Einen Raum ewiger Liebe? Kontinuum des Schönen? Angstfreie Sphäre?

In den Horizont zu spähen, welch‘ Narretei, wartete der Himmelsrand nicht mit unwiderstehlichen Verlockungen auf. Denn wenn, wie gemeinhin behauptet wird, der Weg das Ziel ist, möge er ewig dauern. Im Unerreichbaren liegt solche Kraft; ob Sehnsucht, Ehrgeiz oder Drang, die Treibstoffe des Lebens müssen – ein wenig – unerfüllt bleiben. Oder sie enden.

Scherben, im Moment ihres Entstehens, dünken chaotisch. Man weiß nie genau wohin sie im Bersten fliegen. Aber wenn es stimmt, dass Chaos nur eine Art unentschlüsselte Genialität ist, ist Liebe der Sinn, der alles zu fügen vermag.“

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