Contrastes. Réflexions. La pluie. L’amour.

Regen peitscht gegen die Fensterfront seines Apartments. Stein, Stahl und Glas trotzen dem Sturm, und dennoch kokettieren sie mit ihm, denn im Aufeinanderprallen erzeugt „sich“ Energie. Er kann sie spüren. Und mit der Unstetigkeit des schier tosenden Windes, auf und ab, grollend und pfeifend, geht eine Stetigkeit einher, die vielleicht und paradoxerweise mit Stille zu vergleichen wäre. Denn Permanenz wohnt die Eigenschaft der Täuschung inne. In der Perzeption ständiger Wiederkehr verbirgt sich ein einlullendes Muster.

So schweifen seine Gedanken schließlich ab, der Sturm draußen ist nur noch allenfalls Begleiterscheinung.

Er stellt sich ihren Herzschlag vor. Sanft im Rhythmus, süß im Ton. Wie ihr Atem, der, vom Schlaf bestimmt, geeignet wäre, eine Ballade derart zu intonieren, auf dass die Welt, wohl betört, einen jeden ihrer Atemzüge ersehnt. So wie er.

Denn ist er nicht Teil dieser Welt?

Im Sturm zu wissen, wo man sein möchte, wo man hingehört, zu wem man sich hingezogen fühlt, verspricht … anzukommen.

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