Part I
dieses blau, dieses blau
es fließt in meinen kopf
ergießt sich, in alle winkel;
und so viele blicke, in mein herz
wie schwerter kalter morgenluft
stummen sie ihr lied;
der wölfe sangesklang, fügt es orchestral
im fieber ich geboren ward‘
mein lebensritt ein strahl
Part II
in ihm sie tost
und singt ganz engelsgleich
atmet
einfach ist;
so träumt sein busen
in schwereloser leichtigkeit
von ihrem licht
das ihm den weg enthöllt
ihn befreit von dunklen tagen
von jenen, da sie woanders blieb
ja, ohne ihn
als kalter wind manch‘ wunden riss
ein strahl wie eis, wie feuer
… und asche dann
zu der sein herz zerfiel
weil ohne sie kein leben ist
Part III
steine blichen als du schliefst
winde starben, getilgt aus jedem traum
doch tot warst du nicht;
trugst in dir der schleier nebel
fühltest ihren trägen hauch
und verlorst dich darin
auch suchend warst du nicht;
gedankenvoll du irrtest
doch leeren kopfes, nur bilder
die dir blieben
wie die steine blichen sie;
verwaschen deiner tränen
im salz die wahrheit nistet
und fragt nicht, ist nur kristall
so gebarst du neuen mut
denn die flieder werden blühen
erwachst aus deinem schlaf
wie süß, der wünsche duft