Apollons Tod

„da,
dein lieblich‘ fleisch, elfengrazienreizendschön, ganz nah des lockend‘ haaresrains,
geformt vollkomm’ner anmut,
erhoben epaulett’ger säulen,
gesalbt des körpers schmelz,
entspringt dein zauberquell,
ist zuhaus‘ die mich betörend‘ macht,
wo quellt dein duft in meinem code;
apollon selbst dich wohl gemacht,
mit göttlich‘ händen,
im banne seiner ganzen kunst,
auch kraft;
und als du so geschaffen wardst,
der sonnenherr erstarb sogleich,
denn was er sah,
erwies sich als der schönheit ideal;
wofür noch hätt‘ er leben sollen,
blieb mit dir der gipfel seiner kunst erstiegen?“