LIEBESLIED

„Wie Feuer den Sauerstoff …

brauche ich dich;

wenn du sprichst,

fließt gleichsam süßes Harz

auf des Baumes Rinde

sodass ein sanftes Vibrieren seine Wipfel erfasst.

Deine Töne sind willkommene Boten

und sie sind wie Schmelz auf des Liebenden Herzen;

blickst du, irgendwohin,

bahnt sich pure Weiblichkeit, getragen auf der Augen Strahlen, ihren Weg …

so denn Steine erweichen;

blickst du in den hinein, der dich liebt,

nährt sich unermesslich Feuer,

im transzendentalen Austausch,

und lodert hoch bis zum Olymp;

Zeus selbst, der Welten Lenker,

aufhorchend ob schier göttlicher Flammen,

steigt herab,

und deiner angesichtig,

füllt sein Bauch sich mit Neid,

denn er weiß, dein Herz ist mein.“