„sieh dich um,
die tage kürzer,
falbengelben blattes so das jahr sich neigt;
wie die jugend einst vergangen,
in rauschenrasendfreiem fall,
in phönix‘ silbern aschestieg,
der leben zeiten stets vergangen,
als auf und ab,
in geschaff’nen rhythmen,
und manchmal raserei,
auch honigsüßen liebeszeiten
oder mürbend‘ krieg;
an deine pforte es dann klopft,
bar der takte, ohne ton,
doch lauter als der götterkinder tränensturm, der sirenen jammernd‘ zorn;
in der furcht vor dem dahinter,
verbirgst du dein gesicht,
verbannst der augen wahrheit,
siehst die flügel nicht,
die die hoffnung dir verleiht;
ist der letzte weg gestürzt,
bleibt der wehmut leiser schatten,
kein zurück,
kein irgendwo,
bist dann nur gefangen,
im warten,
auf den allerletzten atemzug;
dieser, eine gabe,
wenn die hoffnung fliegen kann,
drum sturm dich frei,
leg‘ hernieder der waage lasten,
streif ab die narretei,
bevor die pforte dich erinnert,
wann der weg zu ende ist.“