Eines Tages kehrte jedoch – wie ein tot geglaubter Sohn im Krieg, wie ein unverhoffter Platzregen an einem Dürretag, wie ein urplötzlicher Schmerz kurz vor dem Einschlafen – Erkenntnis in die Bljums, die – an den Rand der Existenz gedrückt – erkannten, wer sie sind, woher sie kommen, was sie ausmacht, und dass Abbitte in vorauseilendem Gehorsam ausgerechnet Medienmenschen gegenüber dem Verrat an den wichtigsten Werten gleichkäme. Sie aber wussten, dass sie ehrbare Menschen sind, Menschen mit Charakter. Aus einer großen Kultur stammend, der russischen, die ihre Größe nur deshalb erfuhr, weil sie Hand in Hand mit dem Leid einherging, das die russischen Menschen seit jeher erfahren mussten. Seit den mongolischen Horden über Napoleon bis Hitler, und währenddessen immer potenziert von den eigenen Tyrannen, ob sie nun Popen waren, Zaren, Kommissare oder Oligarchen und Staatsführer.
Nein, sie, die Bljums, lassen sich nicht unterkriegen, von niemandem; sie bereiten Pelmeni zu, für Menschen, die satt werden wollen.
Ich bin eine Pelmeni. Eine russische.