Ich schweifte in Gedanken
streifte um den See herum
auf dessen Mitte schwammen Planken
darauf zwei fette Enten
sie sonnten sich ganz stumm;
da wurde es mir, ach, so eng ums Herz
da selbst ein Entlein wohl
dem Glücke zugetan
sich selig wand
wohingegen ich
allein am See
nicht eine erleichternd‘ Träne fand.
*
Nicht die Rüstung ist’s
die ängstigt mich
und nicht der Feind
was immer ihn auch treibt
und nicht erhoben Schwert
überall
und auf blut’gem Schlachtfeld;
doch zu wissen
drei mal kühner hätt‘ ich sein können
im Leben, in der Liebe …
und im Widersprechen
trübt dereinst mein Gewissen.
*
Stetig wie der höhlend Tropfen
unerbittlich das vergänglich Sein
Rhythmen brechen Geist und Knochen
gelebte Träume machen wieder heil;
öffnen sich derweil die Blüten
jene, die die Sonne küsst
eß‘ ich auf das Augenglück
vermag’s zu fliegen und zu sehen
was in mir lebendig ist.
*
Was reitet auf der Zeit
weiß nicht wohin es treibt?
was fängt im Blute an
spürt am Ende Schmerzen dann?
was wird erfüllt durch feurig Liebe
mehr denn Mammon, Neid und Triebe?
Das Leben ist’s du meine Blume
und jeder Blick von dir
das Universum ist.