FULMINATION EN JANVIER


Ich schweifte in Gedanken

streifte um den See herum

auf dessen Mitte schwammen Planken

darauf zwei fette Enten

sie sonnten sich ganz stumm;

da wurde es mir, ach, so eng ums Herz

da selbst ein Entlein wohl

dem Glücke zugetan

sich selig wand

wohingegen ich

allein am See

nicht eine erleichternd‘ Träne fand.

*

Nicht die Rüstung ist’s

die ängstigt mich

und nicht der Feind

was immer ihn auch treibt

und nicht erhoben Schwert

überall

und auf blut’gem Schlachtfeld;

doch zu wissen

drei mal kühner hätt‘ ich sein können

im Leben, in der Liebe …

und im Widersprechen

trübt dereinst mein Gewissen.

*

Stetig wie der höhlend Tropfen

unerbittlich das vergänglich Sein

Rhythmen brechen Geist und Knochen

gelebte Träume machen wieder heil;

öffnen sich derweil die Blüten

jene, die die Sonne küsst

eß‘ ich auf das Augenglück

vermag’s zu fliegen und zu sehen

was in mir lebendig ist.

*

Was reitet auf der Zeit

weiß nicht wohin es treibt?

was fängt im Blute an

spürt am Ende Schmerzen dann?

was wird erfüllt durch feurig Liebe

mehr denn Mammon, Neid und Triebe?

Das Leben ist’s du meine Blume

und jeder Blick von dir

das Universum ist.