Im Deutschen heißt es „Höchste Eisenbahn“. Was in andere Sprachen wörtlich übersetzt Verwirrung stiften dürfte, bedeutet (mindestens) zwischen Rhein und Oder, dass es eilt. Dass es nicht nur eilt, sondern beinahe zu spät ist. Es ist sofortiges Handeln nötig. Zögern? Brandgefährlich! Oder sogar bereits, wie wir Ossis sagten, Ende Allende.
„Komm zum Punkt“, dürfte der eine oder andere Leser nun sagen, aber so einfach ist es nicht.
Es gibt keinen Punkt, jedenfalls keinen einzelnen. Es gibt ein (das ganze deutsche Leben umspannende) Netz aus Punkten. Metastasenartig. Alle sind kausal und widersprechen sich nicht selten; sie führen sich dann selbst ad absurdum. Oder zu einer Fremdscham, ist man des Denkens fähiger als ein Schaf oder Links-Rot-Grüner Mankurt.
Eine Zeit des Wahnsinns ist angebrochen. Er grassiert wie ein böses Virus.
Ein Wahnsinn, der sich mittels Täuschung in die Köpfe der Menschen wuchtet, ab geschätzt IQ 90 listet. Und damit ist nicht die Liste gemeint.
Ein Wahnsinn, der uns von uns selbst entgleiten lässt, von dem, was uns schuf und prägte. Kaschiert in seifige Attribute wie „Kampf gegen Rechts“, „Vielfalt“ oder „Kampf für Demokratie“.
Und wer nicht spätestens jetzt, beim letzten Beispiel, die Versuchung fühlt, sich kalten Strahles oral zu erleichtern, wird diesem Text ohnehin nicht offen gegenüberstehen. Da wäre auch die „Höchste Eisenbahn“ bereits zu spät.
Die aktuell praktizierte Demokratie grenzt aus, verleugnet, verurteilt; sie (er)würgt die Entelechie des Individuums bis zur Besinnungslosigkeit. Und zwar derjenigen, die ihrem (ur)demokratischen Recht nach Widermeinung nachkommen. Geht’s noch perverser?
Ich frage mich ohnehin nicht erst seit Merkels Abgang, warum hunderten offenbar gleichgeschalteten Parlamentariern der Vorzug gegenüber einem Cäsar zu geben ist? Wenn sich viele, nur weil sie die Mehrheit zählen, cäsaristisch wie einer verhalten? Was ist das für eine Demokratie, die um ihrer selbst Willen den Willen Dritter vergewaltigt?
Aber es schreit noch unüberhörbarer ins All …
Wenn Schafe anfangen, ihre Demokratie zu verteidigen, sagt das vor allem etwas über diese Demokratie aus; blökend auf den Grill. Aber vorher wird gemessert.
Wer sich jetzt an die verbale, oft kollektive Reaktion der Parlamentarier im Britischen Unterhaus erinnert fühlt, dem sei unwidersprochen.
Der Wahnsinn wabert auch durchs Deutsche Parlament. Oder da besonders.
Selbstbewusst entfleucht dorten dieses Virus, tritt uns gegenüber, infiziert uns und täuscht sich durch unser Leben, vereinnahmt es, vergiftet es. So sehr, dass – entwöhnt des Willens Kant’scher Couleur – viele diesem Wahnsinn nach kurzer Inkubation huldigen. In völliger Verblendung und der Schafe Demut.
Diese Schafe feiern die Fäulnis, die Selbstlüge, den Untergang, ja, die vorausschauende Unterwerfung. Unter was?
Der Fremdbestimmtheit.
Indizien wie Beweise für diese Standortbestimmung überschwemmen das Land; jeder Rechtsvertreter schwelgte gleichsam in enthusiasmierender Zuversicht, einer solchen forensischen Beweispower im Rücken.
Und dann fräst sich der Wahnsinn weiter ins Land, in die Leben, in jeden Winkel des Seins.
Grotesk bis zur unkenntlichen Fratze übertreffen sich Staatsdiener in Verboten, zum Beispiel des Hissen und Zeigen der Deutschen Flagge in Deutschland; Migranten fühlten sich gestört. Kein Scherz.
Mehr Symptome gefällig?
Da wird ein regierungskritischer Verlag (Compact) von Deutschlands Innenministerin verboten, auf krumme Weise, die man vielleicht kasachischen Pferdehändlern zuschreiben möchte.
Haften bleiben auch die zahlreichen Aufrufe zur Denunziation gegen s.g. Hetze oder gegen kritische Stimmen allem Woken oder Queerem gegenüber. Nie wieder Stasi? Lachhaft.
Im nächsten und noch lange nicht letzten symptomatischen Dominostein insistiert ein clownesker ZDF-Reporter im Rahmen der Fußballeuropameisterschaft unmittelbar nach Erklingen der Deutschen Nationalhymne zu Beginn des Auftaktspiels der Deutschen Nationalmannschaft „… Einigkeit, und Recht und Freiheit …“ indem er ungefragt, unentschuldigt, in völliger Vermessenheit hinzufügte „und Vielfalt“.
Aber Vielfalt bedeutet – konsequent weiter gedacht – Durchschnitt. Der Vielfalt positiven Eigenschaften geht einher mit der Malaise der Gewöhnlichkeit; nur wenn Vielfalt auf Elite getrimmt ist, ist sie fähig dem aristotelischen Froschteich zu entfliehen, das Besondere, das für die Gesellschaft Wertvolle zu schaffen. Aber erklär das mal einer Oma gegen Rechts … oder einem Ampel-Politiker, oder – ach – irgendeinem Schaf.
Man kann es sich kaum ausdenken, aber Symptome gibts … Da wird bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris zur Eröffnungsfeier einem Milliardenpublikum – neben wokem, blasphemischem Gedöns – der Vierte Apokalyptischer Reiter vorgeführt und die Massen … jubeln, nicht wissend, was sie da bejubeln, welches Kriegsszenario heraufbeschworen wird. Welch‘ Endkampf.
Oder schwenken wir zum Totalversager Habig, der tatsächlich mit einem Preis von einem ausländischen Magazin ausgezeichnet werden soll, da er ein „Macher“ sei. Der Wahnsinn steigert sich nochmal. Das muss man sich mal vorstellen; der Deindustrialisierer schlechthin wird als Macher geehrt.
In die gleiche Kerbe schlägt das Magazin Correctiv, das gerichtlich der Lüge überführt wurde, aber einen Award für wertvolle, aufklärerische, investigative Arbeit erhielt. Correctiv erlog schlicht ein Szenario (da wurde mal eben bei einem Treffen konservativer Politiker die gesetzeskonforme „Rückführung“ sich illegal in Deutschland aufhaltender Migranten in „Deportation“ verwandelt, um einer verhassten Oppositionspartei, der AFD, die Nähe zur NS-Zeit überzustülpen), was als Anlass herhalten musste, um Hunderttausende gegen Rechts auf die Straße zu bringen, befeuert von der Ampel.
Komödiantisch ist immerhin unser Bundeskanzler zu sehen, der allen ernstes und wider das Wissen des Restes der Welt US-Präsident Biden „Klarheit“ attestiert, während dieser unkontrolliert furzend wirres Zeug labert und offensichtlich schwer krank ist.
Und noch eine Pirouette des Wahnsinns: Die Deutsche Wirtschaft schrumpft – brandaktuell – weiter, und damit die Industrie, die Mittelschicht, die Inflation zieht wieder an – aber Regierungspolitiker behaupten, wir lebten im besten Deutschland aller Zeiten. Was, wenn nicht Wahnsinn, ist der kruden Perzeption Ursache? Denn an eine offene, die Bevölkerung missachtende Motivation, wie sie Analena Baerbock zuzuschreiben ist, die öffentlich Kund tat, die Ukraine zu unterstützen, egal, was der Wähler will, mag ich noch nicht vollends glauben. Nun, vielleicht leide ich nicht an Wahnsinn, aber an Naivität?
Im Epi-Zentrum des Wahnsinns jedoch feiern sich, bar jedweder Wahrheitsliebe, Medienvertreter des Mainstream, indem sie mit einer irreführenden Sprache ein auf Teufel komm raus geframtes Meinungsbild zeichnen, und sei es noch so aberwitzig. Zum Beispiel beim krampfhaften Verschweigen der Nationalitäten vergewaltigender, mordender, messernder Migranten. Oder nehmen wir die allerjüngst Entrüsteten in England (das Land ist tatsächlich in Aufruhr, Hunderttausende), die – angesichts dreier Morde an eine Tanzschule besuchenden Mädchen durch einen Migranten – mal eben als Rechtsextreme diffamiert werden. Da steht also nicht die sprachlos machende Tat im Vordergrund, sondern der böse Rechtsextreme, der seiner Neigung nachgeht, kriminelle Einzelfälle zu verallgemeinern und gewalttätig ist.
Auch die Große Ukraine-Lüge hätte das Zeug, in die Analen der Geschichte einzugehen; schamlos werden gefühlt Fünfhundertmillionen Europäer vom Establishment und den Mainstream-Medien über die Kriegsgründe nicht nur angelogen, sondern obendrein finanziell geschröpft getreu dem Motto: Du hast zwar nix zu melden, aber dafür darfst du zahlen, Sklave!
Es scheint fast so, als feiert sich ein vom Virus Wahnsinn zersetzter Körper und frönt den letzten Tagen in Überschwang und Tollheit, in Spätrömischer Dekadenz und Absurdität.
Alexander dem Großen werden zwei Lösungen des Gordischen Knotens nachgesagt, eine sophistische, und eine durch das Schwert.
Höchste Eisenbahn, dass die Eisenbahn fährt, der Lösung entgegen.