Azincourt X.0

АЗИНКУРТ X.0

🇩🇪🇷🇺

Je klarer und offensichtlicher es wird, dass die Ukraine bei ihrer Kursk-Offensive keinen strategischen Erfolg erzielen wird, desto ermutigter fühle ich mich, ein Szenario zu zeichnen, dass sich sehr gut reflektiert aus der Geschichte finden lässt, und das (flankierend bestätigend) von einigen Militärexperten bereits kolportiert wurde, unter anderem einem hochrangigen, serbischen Militär oder auch dem YouTuber Thomas Gast, ein authentischer Akteur nicht ohne fachliche Expertise.

Dies steht freilich in krassem Gegensatz zum von Wunschdenken und Missdeutungen geleiteten Medienmainstream des Westens, der seriöse Betrachter nur kopfschüttelnd zurücklässt, aber ein Jedermann, der des Schachspiels einigermaßen mächtig ist, weiß, was eine Finte ist. 

Um den Gegner im Schach zu schlagen, ist es zumeist nötig, ihn zu täuschen, ihn über die eigenen Möglichkeiten und Pläne im Unklaren zu lassen. Ja, es ist nötig, gegebenenfalls zu opfern, was dazu dient, dass der Gegner dies als Schwäche erkennt. Und gnadenlos auszunutzen scheint. Aber eben dies erweist sich dann als sein größter Fehler. 

Ich spiele seit meinem sechsten Lebensjahr Schach,  was mit sehr schmerzhaften Erfahrungen einherging, aber auch mit extremen Hochgefühlen. Es ist einfach wunderbar, einen spielstarken Gegner zu besiegen. Und maximal erniedrigend, wenn man verliert.

Es dürfte hinlänglich bekannt sein, dass die Russen im Allgemeinen ausgezeichnete Schachspieler sind. Sie stellten viele Weltmeister, und sie bildeten von je her die Crème de la Crème des Spiels der Könige. 

Es ist nicht undenkbar, dass es auch bei der Russischen Armee kluge Strategen gibt, die eines ausgebufften, brutal zwingenden Schachspiels fähig sind. Fähig sind sie auf jeden Fall, auch dank chinesischer Satelliten, die Ukraine zu beobachten, Truppenaufmärsche, Ansammlungen von Technik, sich abzeichnende Vorhaben … 

Präsident Putin ließ vor einiger Zeit aufhorchen, als er sagte „der Krieg dauere nun schon viel zu lange“, woraufhin er die Gelder für anzuwerbende Soldaten erhöhte. Im Zusammenhang mit der Kursk-Offensive erhellen sich meine Gedanken, so dass ich Präsident Putin einen vagen Hinweis eines klugen Schachzugs, wenn auch unbeabsichtigt offenbar, entnehme.

Grundsätzlich von je her im Kriege war es von entscheidender Bedeutung, den Feind im Glauben zu lassen, dass man an dieser oder jener Schwäche litte. Das ist die Grundlage, um den Feind eine Falle stellen zu können.

 In Wahrheit aber ist die Schwäche nur vorgetäuscht und soll den Feind anlocken. 

Historische Beispiele gibt es dafür zu Hauf, nicht nur im Kriege, aber da insbesondere. 

Bei Cannae ließ Hannibal seine vordersten Reihen nach dem Aufprall auf die Legionen tief weichen und der römische massive Block drängte nach, was die Voraussetzung dafür war, dass er von einem elastischen Ring sehr gut geschulter punischer Krieger umschlossen wurde und schließlich vernichtet. 

Bei Azincourt ließ König Heinrich V. mit vermeintlich schwachen Kräften einen Verzweiflungsangriff auf die französischen Truppen vortäuschen, was diese dazu einlud, zu kontern. 

Dies stellte sich indes als tödlicher Fehler heraus, denn die weit hinten verborgenen Bogenschützen der Engländer dezimierten den zu Pferd anstürmenden  französischen Feind kolossal, und die in den Wäldern versteckten Reste der englischen Armee gaben den Froschfressern den Rest. 

Und auch Napoleon schickte bei Ulm eine vermeintlich schwache Division gegen den österreichischen Feind, während seine Hauptmacht in einem Gewaltmarsch eine riesiges Terrain umlief, um den Feind in den Rücken zu fallen. Die Österreicher, befehligt von General Mack, konnten nicht widerstehen, sie tappen in die Falle und ergaben sich schließlich. Tatsächlich ließ Napoleon daraufhin die Österreicher frei abziehen, mit dem Wissen, dass diese die Unbesiegbarkeit der französischen Armee in die Welt trugen. 

Und um ein letztes Beispiel zu geben,  auch das britische York soll einstmals Schauplatz gewesen sein, um westsächsische Truppen entscheidend zu  schlagen als die Wikinger (die York bereits hielten) sie durch schlecht oder kaum bewachte Zinnen und morsche Mauern förmlich einluden, diese vermeintliche Schwäche auszunutzen. Die Westsachsen drängten in die Stadt, und dort wurden sie von den bereiten Wikingern hinter  Palisaden, Fenstern und Barrikaden  empfangen, eingeschlossen und beinahe zur Gänze vernichtet. 

Doch zurück zu Kursk. 

Den Russen konnte nicht entgangen sein, dass die Ukraine in dieser Region etwas plante. 

Sie wussten auch, trotz permanenter kleiner Fortschritte,  wie statisch und schwierig die Fronten im Donbas sind. 

Um aber Bewegung ins statische Spiel zu bringen, bedurfte es einer Rochade, einer versteckten. 

Die Russen beließen ihre schwachen Truppen in der Region eben schwach; Wehrpflichtige, einige Grenzschutz Beamte, jedenfalls keine starken, kampferprobten Kräfte. 

 Ohne den Russen Fahrlässigkeit unterstellen zu wollen, oder Fehler abzusprechen, aber  mitunter sind Opfer in der Bevölkerung nötig, um die Täuschung perfekt aussehen zu lassen, und die Bevölkerung letztendlich zu schützen … oder den gegnerischen König Schachmatt zu setzen.

Man lockt den Feind durch eine vermeintliche Schwäche – eine weitgehend ungesicherte Grenze – an. 

Man lasse ihn herein, man gebe ihm sogar Zeit, sich drei Tage auszutoben, möglichst weit und rasch die logistischen Wege zu verlängern.

Daraufhin ergreife man bereits vorbereitete Sicherheitsmaßnahmen, um strategische Ziele der Ukraine  zu verhindern, wie etwa das Atomkraftwerk bei Kurs einzunehmen,  oder die Städte Kursk und Belgorod selbst, und man lasse den Feind herein strömen, bis zu 10.000 Mann, gute Kämpfer mit allerlei Technik und wertvollen Ressourcen.

Dies mit der zwangsläufigen Folge, dass diese Truppen woanders fehlen würden, nämlich dort, wo der Hauptkampf geschieht, im Donbas.

Man weihe ein paar Kriegsbloger ins Geschehen ein, damit diese größtmögliche Empörung heucheln und ein Stimmungsbild von Angst und Panik erzeugen. Auf dass der Feind – die Ukraine – sich auf dem Erfolgswege wähnt. Und Selenskyj sich schon in Moskau. Ach, es ist nicht leicht zu widerstehen, wenn der Sieg oder eine vage Chance darauf zum Greifen nahe scheint. Vor allem nach langer Durststrecke …

Und dann lässt man die Falle zuschnappen. 

Man schneidet die logistischen Zufahrtswege ab, führt frische Kräfte an die Nahtstelle zwischen Russland und der Ukraine heran, riegelt Fluchtmöglichkeiten ab, und beginnt parallel, die sich im Inneren des Landes befindlichen Feinde aufzuklären und peu à peu zu vernichten. 

Aus dem anfänglichen Erfolgswahn und dem westlichen Medien-Hype wird maximale Enttäuschung und es gebiert das Bewusstsein, nun noch weniger Kräfte für diesen Kampf übrig zu haben. Die strategischen Ziele der Ukraine würden nicht erreicht werden. Es fehlten bis zu 10.000 gut ausgebildete Kämpfer, enormes zerstörtes Equipment wäre zu verbuchen und eine vermeintlich gute aber vertane Chance schwebte als Damoklesschwert  über dem ambitionierten Siegeswillen der Ukrainer.

Unterdessen brächen die Russen im Donbas weiter vor und näherten sich dem Dnjepr. Weitere Durchbrüche dezimierten den Feind, die Russen setzten ihre Figuren auf dem Schachspiel in entscheidende Positionen. Nun bedrohte der Läufer die Dame, der Turm das Pferd, und ein Bauern nach dem andern würde aus dem Feld geschlagen. Direkt oder en passant. Der König wankte …

Azincourt oder York haben kein Recht auf Exklusivität in der Geschichte der Menschheit. Und die Ukraine kein Recht auf Exklusivität an Cleverness. Exklusiv ist nur der faulige, Hybris geschwängerte Siegesanspruch des Westens, der die Ukraine erneut in die Falle tappen ließ. 

Die Zeit möge mich einer überbordenden Fantasie strafen, mea magna culpa, aber wenn in 14 Tagen das Atomkraftwerk in Kursk von den Ukrainer nicht eingenommen wurde und auch nicht die Großstädte Kursk und Belgorod, ist die wahrscheinlichste Erklärung ein genialer Schachzug der Russen. Vermutlich eines Russen. Eines Schachspielers.

🇷🇺

АЗИНКУРТ X.0

Чем яснее и очевиднее становится, что Украина не добьется стратегического успеха в Курской наступательной операции, тем смелее я рисую сценарий, который очень хорошо отражен в истории и который уже подтвердили некоторые военные эксперты, в том числе высокопоставленный сербский генерал или YouTuber Томас Гаст. 

Конечно, это резко контрастирует с выдачей желаемого за действительное и неверными интерпретациями западных СМИ, которые заставляют серьезных наблюдателей лишь качать головой, но каждый, кто хоть немного разбирается в шахматах, знает, что такое финт. 

Чтобы победить противника в шахматах, обычно необходимо обмануть его, оставить в неведении относительно своих возможностей и планов. Да, при необходимости приходится идти на жертвы, что заставляет соперника признать это слабостью. И, похоже, будет безжалостно ею пользоваться. Но это оказывается его самой большой ошибкой.

Я играю в шахматы с шести лет, и это сопровождалось не только очень болезненными переживаниями, но и необычайным восторгом. Это просто чудесно – победить сильного соперника. И до предела унизительно, когда ты проигрываешь.

Известно, что русские – прекрасные шахматисты. Они произвели на свет множество чемпионов мира и всегда были самыми лучшими в королевской игре. 

Не исключено, что и в российской армии есть умные стратеги, способные на сложную, жестокую и убедительную игру в шахматы. Во всяком случае, благодаря китайским спутникам они могут наблюдать за Украиной, развертыванием войск, накоплением технологий, разрабатываемыми планами… 

Некоторое время назад президент Путин заставил людей задуматься, заявив, что „война длится уже слишком долго“, после чего увеличил средства на призыв солдат. В связи с Курской наступательной операцией мои мысли просветлели, и я уловил смутный намек на умный ход президента Путина, хотя и, видимо, ненамеренный.

На войне всегда было крайне важно заставить противника поверить, что вы страдаете от той или иной слабости. Это основа для создания ловушки для врага.

Однако на самом деле слабость лишь притворная и призвана привлечь врага.

 Исторических примеров тому множество, причем не только на войне, но и особенно на войне. 

При Каннах, после первого столкновения с легионами, Ганнибал позволил своим передним рядам отступить, очевидно, глубоко отступив, а массивный римский блок надавил, что стало предпосылкой для того, чтобы его окружили упругим кольцом очень хорошо обученных пунийских воинов и в конце концов уничтожили. 

При Азенкуре король Генрих V, используя якобы слабые силы, симулировал отчаянную атаку на французские войска, приглашая их к контратаке. 

Однако это оказалось роковой ошибкой, поскольку английские лучники, спрятанные далеко в тылу, уничтожили конного французского противника, а остатки английской армии, спрятанные в лесу, добили пожирателей лягушек. 

Наполеон также отправил якобы слабую дивизию против австрийского врага под Ульмом, в то время как его главные силы форсированным маршем обошли огромную территорию, чтобы ударить врага в спину. Австрийцы под командованием генерала Мака не смогли оказать сопротивления, попали в ловушку и в конце концов сдались. Фактически Наполеон позволил австрийцам свободно уйти, зная, что они несут в мир непобедимость французской армии. 

И последний пример: британский Йорк, как говорят, однажды стал местом решающего поражения западносаксонских войск, когда викинги (которые уже удерживали Йорк) буквально пригласили их воспользоваться этой предполагаемой слабостью через плохо или почти не охраняемые крепостные стены и прогнившие стены. Западные саксы ворвались в город, где их встретили подготовленные викинги за частоколами, окнами и баррикадами, загнали в ловушку и почти полностью уничтожили. 

Но вернемся к Курску. 

Русские не могли не понимать, что Украина что-то планирует в этом регионе. 

Они также знали, несмотря на постоянные небольшие продвижения, насколько статичными и сложными были фронты на Донбассе. 

Но для того, чтобы внести движение в статичную игру, нужна была рокировка, причем скрытая. 

Русские оставили в регионе слабые войска: призывников, несколько пограничников, но никак не сильные, закаленные в боях силы. 

Не хочу обвинять русских в халатности или отрицать ошибки, но иногда необходимы жертвы среди населения, чтобы обман выглядел идеально и в конечном итоге защитил население… или чтобы поставить мат вражескому королю.

Врага заманивают кажущейся слабостью – практически незащищенной границей. 

Вы впускаете его, даже даете ему время выпустить пар на три дня, чтобы как можно дальше и быстрее растянуть логистические маршруты.

Затем они принимают меры безопасности, которые уже были подготовлены для предотвращения стратегических целей в Украине, таких как атомная электростанция на Курской АЭС или сами города Курск и Белград, и впускают врага, до 10 000 человек, хороших бойцов со всеми видами техники и ценными ресурсами.

С неизбежным следствием, что этих войск будет не хватать в других местах, а именно там, где идут основные бои, на Донбассе.

Пустите в дело нескольких военных блогеров, чтобы они могли симулировать как можно большее возмущение и создать атмосферу страха и паники. Чтобы враг – Украина – думал, что он на пути к прозрению. А Зеленский уже видит себя за президентским столом в Москве. Ах, как нелегко устоять перед возможностями, когда победа или смутные шансы на нее кажутся досягаемыми. Особенно после долгого засушливого периода… 

А потом ты позволяешь капкану захлопнуться. 

Перекрываются пути материально-технического снабжения, к границе между Россией и Украиной подтягиваются свежие силы, перекрываются пути отхода, а в это время внутри страны ведется разведка и постепенное уничтожение противника. 

Первоначальные иллюзии успеха и шумиха в западных СМИ оборачиваются максимальным разочарованием и осознанием того, что сил для борьбы осталось еще меньше. Стратегические цели Украины не будут достигнуты. До 10 000 хорошо подготовленных бойцов пропали без вести, огромное количество техники было уничтожено, а якобы хорошая, но упущенная возможность висела как дамоклов меч над амбициозной волей украинцев к победе. 

Тем временем русские продолжали наступать на Донбассе и приближались к Днепру. Дальнейшие прорывы уничтожали противника, и русские расставляли свои фигуры в решающие позиции на шахматной доске. Теперь слон угрожал ферзю, ладья – коню, а пешки одна за другой выбивались с поля. Прямо или мимо. Король колебался…

Азенкур или Йорк не имеют права на исключительность в истории человечества. И Украина не имеет права на исключительность в плане сообразительности. Единственная исключительность – это гнилая, горделивая претензия Запада на победу, которая в очередной раз позволила Украине попасть в ловушку. 

Время может покарать меня за слишком активное воображение, mea magna culpa, но если атомная электростанция в Курске не была взята украинцами за 14 дней, как и крупные города Курск и Белгород, то наиболее вероятное объяснение – гениальный ход русских. Предположительно русским. Шахматистом.